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Weniger Bürokratie bei der Vergabe: Bauindustrie und Autobahn GmbH treiben praxisnahe Lösungen voran

Gemeinsam mit der Bauwirtschaft Rheinland-Pfalz e. V. und dem AVG Bau Saar e. V. hat sich der Bauindustrieverband Hessen-Thüringen e. V. erneut mit der Niederlassung West der Autobahn GmbH des Bundes über den Abbau bürokratischer Hürden bei der Vergabe von Bauleistungen ausgetauscht.

 


 

Ziel des Dialogs ist es, Vergabeverfahren effizienter, praxisnäher und für alle Beteiligten handhabbarer zu gestalten. Im Mittelpunkt standen konkrete Maßnahmen, die den Aufwand für Unternehmen reduzieren und gleichzeitig die Verfahren beschleunigen sollen.

 

Konkrete Erleichterungen in der Praxis

Im Rahmen des Austauschs wurden mehrere Verbesserungen vereinbart, die künftig umgesetzt werden sollen:

  • Vorlage der Urkalkulation sowie weiterer Unterlagen nur noch durch das Bestbietende Unternehmen
  • Reduzierung der Aufklärung einzelner Positionen auf ein Mindestmaß – Fokus auf wesentliche und auffällige Positionen
  • Ermöglichung der mündlichen Preisaufklärung
  • Verzicht auf die Darstellung der Berechnung des Mittellohns
  • Rückkehr zu den klassischen Leistungsbereichen der Präqualifizierung bei der Eignungsprüfung (Referenzen)
  • Verlängerung der Angebotsfristen zur Reduzierung von Bieterfragen

Diese Maßnahmen stellen einen wichtigen Schritt dar, um Vergabeverfahren schlanker und zugleich praxistauglicher zu gestalten.

 

Dialog als Schlüssel für Fortschritt

Der kontinuierliche Austausch zwischen Bauindustrie und Auftraggebern bleibt entscheidend, um bestehende Regelungen weiterzuentwickeln und an die Anforderungen der Praxis anzupassen.

Der Bauindustrieverband Hessen-Thüringen e. V. bedankt sich ausdrücklich bei Herrn Gerhards für den konstruktiven Dialog und freut sich auf die Fortsetzung der Gespräche im Herbst.

 

Unser gemeinsames Ziel bleibt klar: Weniger Bürokratie. Mehr Bauen. Mehr Fortschritt.