Mitglied werden

Thüringer Bauindustrie bestätigt Vorstand und erweitert Führungsteam

Die Landesgruppe Thüringen hat ihren Vorstand bestätigt und um ein Mitglied erweitert. Steffen Könnicke bleibt Vorsitzender.

 

Steffen Könnicke bleibt Vorstandsvorsitzender – Philipp Graf ergänzt das künftig achtköpfige Gremium

Ettersburg, 3. November 2026. Die Mitgliederversammlung der Landesgruppe Thüringen im Bauindustrieverband Hessen-Thüringen e. V. hat am 29. Oktober auf Schloss Ettersburg den bisherigen Vorstand bestätigt. Steffen Könnicke bleibt Vorstandsvorsitzender, Jörg Romankiewicz und Andreas Präger wurden als seine Stellvertreter bestätigt. Neu in den Vorstand gewählt wurde Philipp Graf. Damit wächst das Gremium von sieben auf acht Mitglieder.

Dem Vorstand gehören außerdem Alexander Nenninger, Stephan Sander, Michael Stange und Ralf Wenzel an. Gemeinsam vertritt das Gremium die Interessen der Mitgliedsunternehmen gegenüber Landespolitik, Verwaltung und Öffentlichkeit.

In der kommenden Amtszeit will die Landesgruppe vor allem darauf hinwirken, dass angekündigte Investitionen in Thüringen zügig zu konkreten Bauaufträgen führen. Die Mittel aus dem Infrastruktur-Sondervermögen des Bundes und dem Kommunalen Investitionsprogramm eröffnen Chancen, Straßen, Brücken und öffentliche Gebäude zu modernisieren. Entscheidend sind aus Sicht der Bauindustrie eine verlässliche, mehrjährige Investitionsplanung sowie rechtzeitig vorbereitete und zügig vergebene Projekte. Das gibt den Unternehmen die notwendige Sicherheit, um Personal auszubilden, Beschäftigung zu sichern und in ihre Kapazitäten zu investieren.

„Thüringen braucht eine leistungsfähige Infrastruktur und Bauunternehmen, die sie erhalten und erneuern können. Dafür müssen aus Investitionszusagen verlässlich Aufträge werden. Wir werden uns dafür einsetzen, dass Land, Kommunen und Bauwirtschaft die Umsetzung gemeinsam voranbringen“, erklärt Vorstandsvorsitzender Steffen Könnicke.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Vereinfachung von Planungs-, Genehmigungs- und Vergabeverfahren. Die Landesgruppe will die Umsetzung des Thüringer Baupakets konstruktiv begleiten und Erfahrungen aus der Unternehmenspraxis einbringen. Durchgängig digitale Verfahren, klare Zuständigkeiten und praxistaugliche Anforderungen sollen dazu beitragen, Projekte schneller und wirtschaftlicher zu realisieren. Maßstab für den Erfolg der Reformen muss sein, ob die Erleichterungen auf den Baustellen tatsächlich ankommen.

Auch die Bedingungen für bezahlbaren Wohnraum sollen stärker in den Blick rücken. Thüringen benötigt Lösungen, die den unterschiedlichen Anforderungen in Städten und ländlichen Regionen gerecht werden. Dazu gehören wirtschaftlich tragfähiger Neubau ebenso wie die Sanierung, Umnutzung und Weiterentwicklung bestehender Gebäude. Die Landesgruppe wird sich für verlässliche Förderbedingungen und einfachere Baustandards einsetzen, die Kosten senken und bedarfsgerechtes Bauen ermöglichen.

Der wiedergewählte Vorstand verbindet damit die Interessenvertretung der Unternehmen mit einem klaren Anliegen: Thüringens Bauwirtschaft soll ihren Beitrag zu einem attraktiven Wohn- und Wirtschaftsstandort unter verlässlichen Rahmenbedingungen leisten können.

Vorstand der Landesgruppe Thüringen mit der Verbandsgeschäftsführung bei der Mitgliederversammlung auf Schloss Ettersburg.

Der bestätigte und erweiterte Vorstand der Landesgruppe Thüringen am 29. Oktober 2026 auf Schloss Ettersburg. V. l. n. r.: Dr. Burkhard Siebert, Hauptgeschäftsführer; Jörg Romankiewicz und Andreas Präger, stellvertretende Vorstandsvorsitzende; Alexander Nenninger; Philipp Graf; Steffen Könnicke, Vorstandsvorsitzender; Michael Stange; Vincent Kopp, Geschäftsführer der Landesgruppe Thüringen. Nicht im Bild: die ebenfalls gewählten Vorstandsmitglieder Stephan Sander und Ralf Wenzel.