Viele Brücken sind in einem stark sanierungsbedürftigen Zustand. Die Planungsprozesse aber sind sehr zeitintensiv. Bis Baurecht für die angezeigte Verbreiterung der Brücken vorliegt, dauert es in der Regel gut zehn Jahre, weshalb sich die Autobahn GmbH meist darauf beschränken muss, nur Ersatzneubauten durchzuführen. Die Investitionsbudgets der drei vertretenen Niederlassungen Nordwest, Westfalen und West wachsen zwar leicht auf. Um aber - vor allem wegen der knappen personellen Ressourcen der Autobahn GmbH - die Mittel auch zügig auf die Straße zu bringen, sollten in geeigneten Fällen funktionale Ausschreibungen am Markt platziert werden, forderte Dr. Burkhard Siebert, Hauptgeschäftsführer des BIV. An dem Gespräch nahmen für die Autobahn GmbH des Bundes die Direktoren Elfriede Sauerwein-Braksiek (Niederlassung in Hamm), Markus Gerhards (Niederlassung in Montabaur) und Cord Lüesse (Niederlassung in Hannover) teil.