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Konferenz „Mehr Geoenergie für Thüringen“ - Leuchttürme setzen!

Am 05. Juni 2023 fand von 09:00 bis 13:00 Uhr unsere Konferenz „Mehr Geoenergie für Thüringen“ auf Schloss Ettersburg bei Weimar statt.

Der Bauindustrieverband Hessen-Thüringen e.V. und die Ingenieurkammer Thüringen haben eine gemeinsame Initiative "Mehr Geothermie für Thüringen!" gestartet. Im Frühjahr 2023 wurde im Rahmen eines Runden Tisches mit maßgeblichen Akteuren aus Landes- und Kommunalpolitik, Wissenschaft, Administration und Versorgern besprochen.

Zur Konferenz wurde ein hochkarätiges Publikum im Gewehrsaal auf Schloss Ettersburg von Dr. Burkhard Siebert, Hauptgeschäftsführer des Bauindustrieverbandes Hessen-Thüringen e.V., und Elmar Dräger, Präsident der Ingenieurkammer Thüringen, empfangen.

Spannende Impulsvorträge gaben einen kurzen Einblick in die Thematik:

Dr. Kersten Roselt und Markus Meiselt von der JENA-GEOS beleuchteten die Geothermie in Thüringen aus Sicht der Ingenieure. Neben vorgestellten Projekten zeigten sie die nötigen Änderungen auf. Dr. Ulrich Palzer (IAB Weimar) stellte in seinem Vortrag die technischen Aspekte dar und die Vertreterin des Thüringer Ministeriums für Energie, Umwelt und Naturschutz Dr. Stephanie Hurst betrachtete die soziokulturellen Strukturen in ihrem Vortrag.

Nach einer kurzen Pause betonte Staatssekretär Carsten Feller, dass er sich über die Ergebnisse dieser Konferenz freue. Abschließend konnten in einer Diskussion zahlreiche Wortmeldungen gehört werden. Darunter beispielsweise solche:

  • Geothermie liegt nicht im Fokus der öffentlichen Wahrnehmung hinsichtlich der Energiewende, dabei wurde eine bereits bestehende, größere Akzeptanz der Tiefengeothermie in Thüringen festgestellt.
  • Wichtig ist eine professionelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Alle Beteiligten müssen mit Informationen versorgt werden.
  • Ein Kompetenzzentrum Geothermie wird angestoßen. Die Kompetenz ist in Thüringen vorhanden, sie muss lediglich neu kombiniert werden.
  • Geothermie als Chance sehen.
  • Standards sollen geschaffen werden. Eine Risikominimierung durch Fördergelder wäre denkbar.

Eine gelungene Veranstaltung aus Sicht des Bauindustrieverbandes, bei der die Teilnehmer von unserem Anliegen überzeugt waren und die Resonanz sehr positiv ausgefallen ist. Eine Agenda wird entwickelt.